Fritz Eckenga

Allstargast Fritz Eckenga
Webseite www.eckenga.de

Fritz Tietz

Allstargast Fritz Tietz
Webseite www.fritztietz.de

Mittwoch, den 9. Juni 2010 um 19 Uhr 30, Literaturetage im Künstlerhaus Hannover

Galaxie Oblong mit Allstargast Fritz Eckenga in:

"Fremdenverkehr mit Einheimischen"

Fritz Eckenga schreibt, dichtet und spielt. Und wenn er nicht als Vortragskünstler unterwegs ist, bewohnt er einen blickdichten Teil der Stadt Dortmund. Dort bemüht er sich, das aggressive Wachstum seines Liebstöckelbusches zu begrenzen. Ausgleich zu dieser harten körperlichen Arbeit findet er abwechselnd in seinen Kochtöpfen und auf der Westtribüne des Westfalenstadions.

Eckenga hat Bücher verfasst wie "Jahreshauptversammlung meiner ICH-AG" (2005), "Du bist Deutschland? Ich bin einkaufen" (2006) und "Prima ist der Klimawandel - auch für den Gemüsehandel" (2007). Auch für sein neuestes Werk "Fremdenverkehr mit Einheimischen" scheut sich Eckenga nicht, dort zu recherchieren, wo die Glühbirnen verboten, aber die Westerwelles Außenminister werden. So befasst er sich etwa mit dem unvermeidlichen Mitmenschen nebenan, der sich Nachbar nennt. Er besitzt keine guten Manieren, dafür aber schweres Gerät. Wenn er Nähe sucht, benutzt er nicht die Türklingel, sondern die Trennflex. Ein guter Grund also, zeitig außer Haus zu gehen. Doch auch der Gang vor die Tür schützt nicht vor dem vermeintlichen Gedankengang der anderen. Irgendeiner emittiert einem immer was ins Dasein... Ein Glück also, dass Fritz Eckenga uns mit seinen „Rettungsreimen“ über das Schlimmste hinweg hilft.

 

Mittwoch, den 7. April 2010, um 19 Uhr 30, Literaturetage im Künstlerhaus Hannover in und aus der GALAXIE OBLONG
Allstargast Fritz Tietz in

SCHLUSS MIT LUSTIG

Wir freuen uns sehr, ihn aufs Neue willkommen heißen zu dürfen, um so mehr, da er öffentliche Auftritte inzwischen im Prinzip meidet: Fritz Tietz, Verfasser zahlreicher komischer Werke, hat letztes Jahr sein satirisches Œuvre für abgeschlossen erklärt. „Schluß mit lustig“. So überschrieb er seine vorerst letzte Veröffentlichung (in: Konkret 03/2009). Darin geifert der alerte Einundfünfzigjährige gegen die zermürbende Ödnis einer die Verhältnisse nach den immergleichen Scherzmustern zerwitzelnden Satire. Viele Berufskomische wirkten dadurch nur noch verzweifelt.

Er zieht es deshalb vor, fortan eher zu privatisieren. Nur noch gelegentlich tritt Fritz Tietz auf ausgewählten Bühnen auf. In der Oblong'schen Galaxie wird er u.a. aus einem Romanmanuskript lesen, an dem er zur Zeit herumfrickelt.

 

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff
laden ein und präsentieren:

Donnerstag, den 4. Februar 2010, um 19 Uhr 30, Literaturetage im Künstlerhaus Hannover in und aus der GALAXIE OBLONG

Stargast Jörg W. Gronius
"Im Reich der Fische"

Eine hypnotisierende Jukebox im Eiscafé der Jugend; tausend muskelbepackte Riesen im Schiffshebewerk Niederfinow; eine Nixe, die es im Baumarkt zu gewinnen gibt; Radu, ein Mann der durch die Häuser geht – Eine kleine Auswahl des traumhaften Stoffs für die 15 aberwitzigen Geschichten voller rätselhafter Wesen und kleiner Bosheiten, die Gronius in seinem neuesten Buch erzählt. Allesamt verlassen den festen Boden der Gewissheiten, treten ein in das phantastische Reich der Fische. Und wie eines der beiden Motti sagt:

"Geschichten werden erzählt, um etwas zu vertreiben.
Im harmlosesten, aber nicht unwichtigsten Falle: die Zeit.
Sonst und schwererwiegend: die Furcht."
Hans Blumenberg

Die Saarbrücker Zeitung befand: "Unerhörte Ereignisse treffen in den Geschichten von Gronius, das ist eines ihrer Grundprinzipien, mit der allergrößten Selbstverständlichkeit ein. Wenn sie ins Surreale abdriften, dann sehr plötzlich und ohne dass dies den Erzählfluss im Geringsten stört... Dafür erweitert es unsere Phantasieraumzonen. Und sorgt für Amüsement."

Wenn und sofern es passt, werden Ausschnitte aus dem Filmepos "Apokalypse 2000" zu erleben sein, ein oblong'sches Lichtspiel biblischen Ausmaßes mit Jörg W. Gronius als Hauptdarsteller und Vortragskünstler.

Jörg W. Gronius, 1952 in Berlin geboren, studierte Theaterwissenschaften und arbeitete als Dramaturg und Regisseur. Gronius schreibt Texte über und für das Theater, vor allem Libretti und Dramen, u.a. zusammen mit Bernd Rauschenbach mehrmals bei Oblong umjubelte Minidramen.

Für die Romantrilogie Ein Stück Malheur (2000), Der Junior (2005) und Plötzlich ging alles ganz schnell (2007) erhielt er den Ben-Witter-Preis. 2002 erschien die Kurzgeschichtensammlung Das Wunder Hannover im Wehrhahn Verlag, 2003 die Gedichtsammlung Beckfeld Vertigo. Jörg W. Gronius lebt seit 2006 in Saarbrücken.

 

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren am Sonnabend, den 19. Dezember 2009, 20 Uhr, im Pavillon Hannover

WARTEN AUF'S OBLONG

Eine intergalaktische Jahresend-Gala

"Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren findet, der ihn versteht." Unter diesem sozialverträglichen Motto des Herrn Nietzsche steht 2009 die traditionsgemäß märchenhafte Jahresend-Gala der Fitzoblongshow. Wie stets haben die Gastgeber weder Kosten noch Mühen gescheut, das Programm mit feinsinnigen Dramen und knallharten Spetzereien, deftigen Schmähreden und zarter Poeterei, musikalischen Perlen und illustren Gästen zu bestücken. Es treten auf:

TATJANA BULAVA, die reizendste Akkordeonistin des Erdballs; FELICITAS HOPPE, die charmanteste Dichterin des Universums; der unvergleichliche THOMAS QUASTHOFF; der einzigartige DIETMAR WISCHMEYER; der unnachahmliche ANDI ARBEIT HAHN; die finno-ugrische Top-Band THE DRUNKEN CARIBOOS, alias HASSE "FAST FINGER" GIERSCHIKSON, PEKKA "SLOWHAND", GIEBELHAUSKAS und AKI "HITMAN" SCHRADERAKALA sowie die notorischen Äqulibristen DIDI "SNOWBOARD" ZUR NEDDEN und MIKE "STAGGER LEE" QUASTHOFF.

 

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren: OBLONGS GALAXIEN

Donnerstag, den 26. November 2009, um 19 Uhr 30 in der Literaturetage im Künstlerhaus, Sophienstraße:

Stargast Tex Rubinowitz

Vor kurzem erschien Tex Rubinowitz' Romandebüt "Ramses Müller", über das WDR 1 Live schnurstracks befand: "Dieses Buch ist großartig ... es ist extrem cool, es ist extrem schnell, es ist ein Buch, zu dem man tanzen kann." Fürwahr, "Rubinowitz' Assoziationskettenkarussell" (Die Presse) rotiert behende eine wilde Nacht lang und den Tag danach, artistisch wie packend. Worum es sich dreht? Dazu später mehr.

Bei seinem Abstecher in die Oblong'sche Galaxie wird Rubinowitz daraus vortragen oder aus seinem jüngsten Werk "Der Bremsenflüsterer" oder Bilder zeigen - was auch immer in welcher Kombination, lassen wir offen. Denn Rubinowitz erzählt auf der Bühne lieber als dass er stupide vorliest, das "ermüdet ja alle Beteiligten". Muss aber auch nicht sein.

Tex Rubinowitz, geboren 1961 in Hannover-Misburg, Lüneburg oder Worms unter dem Namen Dirk Wesenberg bzw. Dirk Blocker, ist seit 1984 in Wien ansässig. Er ist Zeichner, Maler, Cartoonist, Reisejournalist, Schauspieler und Mitglied der Band Mäuse. Seine seltsamen, aberwizigen, sonderbaren Cartoons und Zeichnungen werden regelmäßig in Falter, Titanic, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung und Der Standard oder als Buchillustrationen veröffentlicht. Außerdem ist er Mitgründer des Internetforums "Höfliche Paparazzi".

Als Zugabe der Einstieg in den Roman: Wir befinden uns inmitten Berlins. Auf einer Premierenfeier von Leander Haußmann lernen sich Schubal und Armin kennen. Gleich darauf treffen sie in einem Club auf Stuckrad-Barre und dessen Gespielin. Doch der behauptet, er sei gar nicht der, für den sie ihn halten. Das Quartett begibt sich zu einer Party seines Freundes Schlingensief, der bestätigt, der falsche Stuck-Barre sei ein geheimer Enkel Heiner Müllers. Wer ist hier eigentlich wer in dieser Parallelgesellschaft? Handelt es sich etwa um eine perfide Großinszenierung? Und was bedeutet diese herum rollende Murmel? ...

Außerdem Doppelnelson von Michael "Kreuzfidel" Quasthoff und dreifache Rittberger von und zur Nedden sowie die Pretty Nitty Gritty Band featuring The White Lion and the Black Sheeps

 

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren:
OBLONGS GALAXIEN

Donnerstag, den 17. September 2009, um 19 Uhr 30
Literaturetage im Künstlerhaus Hannover
Oblong Allstar Frank Schäfer in:
WOODSTOCK '69 - DIE LEGENDE

Als der Braunschweiger Schriftsteller Frank Schäfer 2001 seinen Debüt-Roman "Die Welt ist eine Scheibe" veröffentlichte, ließ er folgendes Bio auf die Klappe drucken: Schäfer "ist bisher als Leadgitarrist verschiedenster Sachbücher und zahlreicher Zeitungsenten zu den Themen Aufklärung (18. Jahrhundert) und Jugenddrogen (70er, 80er, 90er Jahre) hervorgetreten. Der promovierte Jägermeisterstadtindianer vom Jahrgang Sixtysix ließ es sich nicht nehmen, seinen Zettelkasten mit sogenannten Bindewörtern (und, und dann, und danach) zu einem sogenannten Rock-Roman zu verbinden."

Das klingt heiter und Herr Schäfer ist durchaus ein lustiges Haus. Mit dem Roman war es ihm aber ernst. Die Geschichte einer Heavy Metal bewegten Provinz-Jugend ist eine Adoleszensstudie, deren anrührende Wahrhaftigkeit aus dem inflationären Biotopics-Ramsch der Generation Golf so weit herausragt, wie der Brocken aus der niedersächsischen Tiefebene. Und wer wissen will, wie heute der Begriff Shortstory zu definieren ist, der greife zu Schäfers Erzählungsband "Kleinstadtblues", 2007 im Maro Verlag erschienen. Dort treibt auch der notorisch erfolglose Experimentalautor "Pünschel" sein Unwesen, mit dessen Erschaffung der gelernte Dr. phil das Kunststück fertig brachte, einen Homunkulus von Jean Paulscher Kauzigkeit glaubwürdig in die Gegenwart zu stellen.

Wenn Schäfer nicht an eigenen literarischen Werken feilt, schreibt er so unterhaltsame wie fachkundige Kompendien über "Zensierte Bücher. Verbotene Literatur von Fanny Hill bis American Psycho", Essaybände über "Harte Kerle" à la Bukowski, Neil Young, Gutzkow oder Arno Schmidt, veröffentlicht Reportagen, Humoresken und Kritiken in der Neuen Züricher Zeitung, in Konkret, der jungen Welt, in Titanic, taz oder im Rolling Stone (seine großartigen, für das Rockmagazin ausgesessenen "Homestories" über berühmte Dichterkollegen wie Wolf Wodratschek, Frank Schulz oder Thomas Kapielski liegen seit 2008 im Textem-Verlag vor).

Dass er obendrein zu den besten, weil kenntnisreichsten Musikjournalisten Deutschlands gehört, beweist sein neustes, gerade im Residenz-Verlag herausgekommenes Buch "Woodstock. Die Legende". Flankiert von Dias, Tapes, Live-Songs und den New Hippies on The Block, Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff, wird Frank Schäfer daraus lesen und zu einer Zeitreise der besonderen Art einladen.

 

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren zusammen mit Jan Kuzminski
am 14. Mai 2009, 20 Uhr 15
in der Cumberlandschen Galerie

"NIGHTMARE IN HELL - BEST OF BAD OBLONG"

Höllen- und Mörderstories, krude Essays und politischer Größenwahn, Confessionen des Hochbekloppten und Verse der Niedertracht, Songs aus verseuchten Prärien und dem Watt menschlicher Leidenschaften, das schlechteste Bühnenstück der Neuzeit, der grausigste Roman aller Zeiten, die langweiligste Novelle des Universeum - erbärmlicher, bestürzender, wahnsinniger kann es nicht mehr werden, wenn die Bad Boys and -Girls der Oblong-Allstars vor der Sommerpause den literarischen Giftschrank öffnen, um aller Welt zu zeigen wie man das Wort "Krise" tatsächlich buchstabiert. Mit Special Guests Lothar Müller und Ritchie Staringer.


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren
am Donnerstag, den 16. April 2009, um 20 Uhr 15
in der Cumberlandschen Galerie

Oblong Allstar Monika Herrmann in:
"Cello Non Furioso"

Ältere unter uns summen zuweilen diesen einen Song aus Udo Lindenbergs Frühwerk, nein, sie singen: "Du spieltest Cello ..." Ein Abend mit cellistischer Betonung steht bei den Oblongs im Raum der Klänge: Monika Herrmann wird das schönste Treppenhaus der Welt teils improvisierend, teils performancekünstlerisch mit Obertönen, Untertönen, Zwischentönen verzaubern.

Neben der Konzerttätigkeit als Improvisationskünstlerin studierte Monika Herrmann in Hannover und in Weimar, wo sie mit dem Künstlerischen Diplom und der Konzertstufe Streichquartett abschloss. Sie ist Barockcellistin und Sängerin im Ensemble MusicaAntica Hannover und im Residenzorchester Celle. Am Deutschen Nationaltheater Weimar spielt sie zu einer Schiller - Lesung ihre eigene Bühnenmusik.


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren
am FREITAG, den 20. Februar 2009, um 20 Uhr 15
in der Cumberlandschen Galerie

Oblong Allstar Günther Willen in:
"Niveau ist keine Hautcreme"


Günther Willens jüngstes Buch ist ein Bestseller geworden. Gar nicht mal unverdient, weil allererstes Sahnehäubchen. Mit Akribie, Geduld und Spucke hat der ehemalige Redakteur des Satiremagazins "Kowalski" Sprüche, Weisheiten und Wendungen für alle Lebenslagen gesammelt, genial sortiert und höchst benutzerfreundlich mit einem Stichwortregister versehen. Das Ergebnis ist ein Schatzkästlein deutschsprachiger Zungenfertigkeit und zugleich unentbehrlicher Begleiter auf dem Trampelpfad durch die wunderbare Welt der Phrasen, Kalauer und Floskeln -- von der Wiege bis zur Bahre. Ja, nee, is' klar. Aber hallo!

Günther Willen, 1954 in Löningen geboren, lebt als Autor und Bibliothekar in Oldenburg. Er hat unter anderem das "Lexikon des lebensverlängernden Wissens" verfasst und war mehrfach umjubelter Stargast in der Fitzoblongshow.


Silvester, 31.Dezember 2008, um 20 Uhr im Ballhof
Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren:

"KEHRAUS, KEHRREIM & KATHARSIS"
Die große Fitzoblong-Jahresendparade

Who the fuck was 2008? Das Jahr der Mathematik und das Jahr der Kartoffel (Feldfrucht des Jahres), das Jahr des Kuckucks (Vogel des Jahres) und der Nickenden Distel (Blume des Jahres). Das Jahr der verlorenen Monopole (Post und CSU) und Endspiele (Deutschland 0:1 Spanien), das Jahr der traurigen (Christa Reinig, Jerry Wexler, Esbjörn Svensson) und weniger traurigen Abgänge (Jörg Haider, Finanzkapital, Georg Bush).

Es kann nur besser werden. Darum raus aus dem alten Trott mit der FITZOBLONG-JAHRESENDPARADE. Nutzen Sie die allerletzte Chance, um zwölf abgewrackten Monaten den Rest und zwölf neuen eine Chance zu geben. Es erwarten Sie ein formidables Aufgebot internationaler FITZOBLONG ALL STARS und das FITZOBLONG-TANZORCHESTER (Leitung Hans Gierschik), feine Songs zur Bleigießgitarre und ein Feuerwerk equilibristischer Taschenspielertricks.

Bonus: die Präsentation der Oblongen Schriften 3 & 4 druckfrisch aus dem Wehrhahn Verlag: TEEWURST UND THANATOS (Michael Quasthoff) und STRAFPLANET ERDE (Dietrich zur Nedden).


Mittwoch, 26.11.2008, 19.30 Uhr
Literaturetage im Künstlerhaus
Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren:

„Nennt mich Gott – Beste Texte aus 50 Jahren“
eine Fitzoblongshow - Spezial mit THOMAS GSELLA

Seit 1999 veröffentlicht Thomas Gsella nicht nur Wörterbücher wie "So werde ich Heribert Faßbender. Grund- und Aufbauwortschatz Fußballreportage", sondern vor allem Gedichtbände mit klingenden Titeln wie "Materialien zur Kritik Leonardo DiCaprios und andere Gedichte", "Kille kuckuck dideldei. Gedichte mit Säugling" oder schlicht: "Ins Alphorn gehustet".

Stets verbindet Gsella dabei ironischen Tonfall, Parodie und prallen Witz mit der guten, alten Kunstform des Gedichts. So vermag er nicht nur so vielfältige Themen wie Rechtsabbieger, Zahnärzte, Abseitstore oder Kängurus sinnfällig und nach allen Regeln der komischen Kunst zu behandeln, sondern er versteht sich auch auf vierhebige Jamben und das Sonettschema. Oder, in den Worten eines FAZ-Rezensenten ausgedrückt: „Achten Sie auf die Goldkante: Es reimt sich!“

Und abgesehen von seinem genauen Ohr für die Sprache und ihre Musik entpuppt sich Gsella – oft indirekt in seinen eigenen Gedichten – auch noch als großer Kenner der Lyrikgeschichte. Anklänge an Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz und natürlich Robert Gernhardt sind bei ihm zu hören. Und er selbst gilt als würdiger Bewahrer der Tradition der Neuen Frankfurter Schule: „...ein Wortartist und Witzstilist, dessen Verse die Leser nicht nur lachen machen, sondern auch mit poetischen Gaben laben. Oder wie Gernhardt einmal schrieb, dieser Gsella ist längst ein Meista.“ Die WELT

Kurz und gut: Seit 50 Jahren steht Thomas Gsella, geboren 1958, nun also für satirische Prosa und lustige Lyrik. Das Best of-Programm des Ex-TITANIC-Chefredakteurs versammelt seine schönsten Texte: lebenskluge Fabeln, bizarre Völkerverständigungsgedichte, zwiespältige Berufs- und Kinderhymnen, Fußballsonette sowie die komischsten Bildgedichte aus der TITANIC und unveröffentlichte neue Werke dieses „jüngsten Nachwuchsklassikers“ (Eckhard Henscheid).

Thomas Gsella, geb. 1958 in Essen, studierte Geschichte und Germanistik. Seit 1992 arbeitet er als Redakteur und seit Oktober 2005 als Chefredakteur der Frankfurter Satirezeitschrift TITANIC. Mit Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn bildet er auch die Titanic Boy Group. Zudem schreibt er für verschiedene Zeitungen und Rundfunksender wie WDR, SWR, taz, FAZ, FR und Süddeutsche. Er lebt in Aschaffenburg. 2004 verlieh ihm Robert Gernhardt den Cuxhavener Ringelnatz-Nachwuchspreis für Lyrik.


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren am Donnerstag, 23. Oktober, 20.15 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie die Fitz Oblong Show, diesmal:

DIE FANTASTISCHE WELT DES WENZEL S.
Diashow von und mit Wenzel Storch

Wenzel Storch (Jahrgang 1961) leidet unter einer „ausgeprägten Kirchenphobie" und „war bis zur Einführung des Kabelfernsehens extrem heroingefährdet", sagt Wenzel Storch. Er wäre gerne „Country-Star geworden", sei aber „leider auf dem falschen Kontinent geboren". Stattdessen schreibt Herr Storch für Konkret oder Titanic wunderbare Artikelserien über das Unwesen des Katholischen („Pater-Leppich Report“) oder Karl Mays Hämorrhoiden („Old Wabbles Golgatha“). Doch seine wahre Leidenschaft gehört dem Zelluloid. Dumme Menschen verwechseln das Storchsche Filmschaffen zwar öfter mal mit einer „Folterkammer kinematographischer Abfallprodukte" ("Westfälische Nachrichten"). Andere, z.B. Der SPIEGEL, sehen „Bildberichte über die Konkursmasse des postindustriellen Zeitalters", in denen der Müll der Kultur- und Konsumindustrie „in bombastischem Glanz" erstrahle. Das Nachrichtenmagazin entdeckte außerdem „nie gesehene Bilder" und „große Filmkunst".

Die Oblongs halten es da eher mit den Kollegen von der Titanic , die seiner Triologie („Sommer der Liebe", „Der Glanz der Tage" und „Reise ins Glück") „etwas verheerend Komisches, ja, Glückseligmachendes" attestieren. Deshalb waren und sind wir stets gern dabei, wenn es gilt, Wenzels Budgets wieder mal mit Gratislesungen zu flankieren. Als uns der Künstler sein neustes Projekt, „eine Art Diashow", anbot, haben wir natürlich sofort zugegriffen. Das skurrile Genie aus der Hildesheimer Börde verspricht „einen Abend rund um die Produktionsgeschichte der 3 Filme, eine katholische Kindheit in der Provinz, ein paar bescheuerte Katzendias dazwischengestreut usw." Im Rahmenprogramm treten auf: Dietrich von Strohheim, Buster Quasthoff und Europas führendes Balkan Rock-Band MNAN („Many Noise about Nothing").


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren
am MITTWOCH, den 18. Juni 2008, um 20 Uhr 15 in der Cumberlandschen Galerie
Oblong Allstar Franz Dobler in:

AUFRÄUMEN

Beat, der Held in Doblers neuem Roman, kennt sich aus mit Musik und mit Frauen auch. Viele Filme hat er gesehen, viele Bücher gelesen. Was nicht immer hilft, manchmal aber schon.
Um sich über Wasser zu halten, kellnert Beat im 'Heaven', schreibt gelegentlich Musikkritiken und beliefert einen Pornoproduzenten mit »Ideen«, mit Bildern, die er aus seinem Leben »schießt« ... Es ist keine gute Zeit für die Generation der schwindenden Chancen...
Und Beat nimmt die unterschwellige Aggression wahr, die die Leute mühsam oder gar nicht mehr unter Kontrolle haben. Wie der Mann, der vor ihm in der Straßenbahn sitzt und plötzlich ausrastet. Wann ist er selbst soweit? Er muss dringend aufräumen in seinem Leben...

Die Presse schreibt u.a.:
"Mit Schwung krawallt Dobler durch den Alltag eines Underdogs, immer die Millionen-Dollar-Frage im Visier, wie man den großen Tanz um Geld, Hoffnung und Liebe einigermaßen würdig aufs Parkett legen kann. (…) Ein Roman wie ein Frühjahrsputz." Stern

»Doblers Prosa strahlt eine große, süchtig machende Melancholie aus, sie klingt wie der raue, schmerzvolle Blues aus einem Amerika, das es schon lange nicht mehr gibt, und sie ist ungeheuer komisch.« Der Spiegel

»Im Grunde gehört Franz Dobler zu den Autoren, die man, selbst wer kein ausgesprochener Freund von literarischen Lesungen ist, hören muss.« FASZ

Franz Dobler, bereits Stargast der Fitzoblongshow im November 1999, hat u.a. den Roman »Tollwut« sowie "flüssige Prosa" unter dem Titel "Bierherz" und die Johnny Cash-Biografie »The Beast in Me« geschrieben, Hörspiele und Radio-Features verfasst und etliche CD-Compilations herausgegeben, zuletzt »On the Road again Mama«. Er spielt so gut Tischtennis wie Manfred Coen und an vielen Abenden als Discjockey »Get Country & Rhythm!«


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren am 17. April, 20.15 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie die OBLONG ALLSTARS

MARCUS WEIMER und OLAV WESTPHALEN alias RATTELSCHNECK

mit ihrer Dia-Laptop-Live-Lesung "Bilder lügen nicht"

"RATTELSCHNECK ist Gott", sagt Kollege Walter Moers. Wir glauben zwar nicht an ein höheres Wesen, aber auch die Oblongs sind große Fans der Herren MARCUS WEIMER und OLAV WESTPHALEN alias RATTELSCHNECK. Unser Lieblingscomic aus der Feder des Duos spielt auf einer öffentlichen Toilette. An der Wand steht geschrieben: "Ein Klo wie maßgeschneidert. Mir sind darauf die Beine nicht eingeschlafen. Gezeichnet: Karl Lagerfeld". Im Vordergrund hockt ein dicker Mann auf der Schüssel, aus dem die Sprechblase quillt: "Mir auch nicht, obwohl ich ein ganz anderer Typ bin. Ich schreib meinen Namen einfach dazu." Ohne Zweifel steht RATTELSCHNECK für die Helgeschneiderisierung des gezeichneten Witzes. Für Titanic schufen WEIMER UND WESTPHALEN den unvergänglichen Helden STULLI, Deutschlands bekanntestes und unbeliebtestes Pausenbrot ("schön dick mit Margarine beschmiert und mit Fleischsalat belegt") oder die ingeniösen Serien BESUCH VOM KINDERHASSER und IM LINIENBUS ("bei der jeder lachen muss"). Mittlerweile schmücken sich auch Zeit, FAZ und die SZ regelmäßig mit ihren Arbeiten. Aber RATTELSCHNECK stellt nicht nur "die besten Witze in Deutschland her", er malt neuerdings auch in ÖL. "Es gibt insgesamt sieben Gemälde. Sobald eins verkauft ist, wird ein neues gemalt," lassen WEIMAR und WESTPHALEN verlauten. Da das die Herren nicht ausfüllt, treten sie auch auf. Im Gepäck haben sie dabei einen Diaprojektor und die "absurdesten und krakeligsten Comics und Cartoons" ihrer Karriere. Die zahlenden Gäste erwarten "60 Minuten bebilderten Klartext über den Unsinn des Lebens".

Im Rahmenprogramm treten auf: Didi zur Nedden alias Gustav Gans, Micha Quasthoff alias Kater Karlo sowie Europas führender Honky Tonk-Act DARRIL DROPS & THE DEADLINERS


Jan Kuzminski, Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren am Donnerstag, den 27. März, 20 Uhr 15, Cumberlandsche Galerie:

Die Lubitsch-Revue: "Serenaden zu dritt" oder "Ich liebe mein Vaterland, aber auch meine Pantoffeln!"

Im Zug nach Paris treffen der Schriftsteller Tom Chambers (Fredric "Didi" March) und sein Freund, der Maler George Curtis (Quasti Cooper) auf Mathias Kohlhiesel (Bernd Rauschenbach), der seine zwei ungleichen Töchter, die hübsche Gretel und die kratzbürstige Liesel (Jan Jeanette MacDonald & Jan Pola Negri) verheiraten will. Man beschließt, sich einen Schlafwagen zu teilen. Einzige Bedingung: Kein Sex, denn Chambers und Curtis sind der russischen Agentin Ninotschka (Jan Garbo) verfallen, was sich aber rasch ändert, als das Gaunerpärchen Lily (Jan Hopkins) und Gaston (Didi Marshall) irrtümlich die Kabine entert, um die stinkreiche junge Mariette Colet (Jan Kuzminski) auszunehmen. Ehe es "Arger im Paradies" gibt, werden alle von Konzentrationslager-Ehrhard (Didi Hallervorden) verhaftet, der eigentlich hinter Screwball-Profi Joe diMaggio (Hansi Gierschik) her ist. Was "Blaubarts achte Frau" (Jan Colbert), der "Blusenkönig" (Didi zur Nedden) und ein "Gemischter Frauenchor" (Michaela Quasthoff) damit zu tun haben, wird man ja sehen.

Mit Stargast Bernd Rauschenbach!
Musikalische Einlagen: Hans Gierschik, Jailhouse Jan & The Jets


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren
am Donnerstag, den 21. Februar 2008, um 20 Uhr 15 in der Cumberlandschen Galerie
Oblong All Star Jörg W. Gronius in:

"PLÖTZLICH GING ALLES GANZ SCHNELL"

Es ist vollbracht: Jörg W. Gronius hat seine autobiographische Romantrilogie abgeschlossen, für die er jüngst mit dem Ben Witter Preis ausgezeichnet wurde. Nach "Ein Stück Malheur" (2000) und "Der Junior" (2005) erschien im August 2007 mit "Plötzlich ging alles ganz schnell" ein Rückblick auf die siebziger Jahre: Die Grenzen des Wachstums dämmern, in der Ölkrise hält das Autoland den Atem an, alte Wünsche kommen ins Stocken, Abhängigkeiten werden erst bewußt und dann angegriffen. In überwältigenden und lachhaften, in enormen und alltäglichen Abenteuern aus dem dritten Lebensjahrzehnt vollendet sich die Trilogie mit einem Presto zwischen Tod und Leben.

Gronius, 1952 in Berlin geboren, Autor von Libretti, Prosa, Lyrik, Features, Essays, Romanen und zusammen mit Bernd Rauschenbach zahlloser dramatischer Stücke, lebt nach vielen Jahren in Hannover nun in Saarbrücken.


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff
präsentieren
am Mittwoch, den 19. Dezember, um 19 Uhr 30,
im Ballhofeins

WARTEN AUFS OBLONG
Eine Krippenrevue


Der Kalender trügt nicht: abseits der multiplen jahresendfeierlichen Höhepunkte rocken, rollen, klingelingelingen und läuten die Oblong Allstars schnurstracks auf eines Winterabends Reisen bis zum Schlussakkord einer heiteren Nacht. Im weihrauchigen Tanzsaal zu Gast "Hank Little Snow & the Frozen Thunderbirds " sowie Thomas Quasthoff, Reinhard Umbach, Susanne Fischer, Bernd Rauschenbach, Erwin Kühn, Jan Kuzminski, Hans Gierschik, Andi „Arbeit“ Hahn, Erwin Giebelhausen u.a.


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren am Mittwoch 31. Oktober, 20.15 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie:

OBLONG ALLSTARS GERHARD HENSCHEL & RAYK WIELAND

mit

„NUR EIN TOTER SALON IST EIN GUTER SALON“

Die bewährten Oblong Allstars Gerhard Henschel und Rayk Wieland betreiben im Thalia-Theater Hamburg seit Jahr und Tag den „Toten Salon“, das schönste Nachtasyl der Hansestadt. Dort sitzen sie allmonatlich auf der Bühne, trinken Bier und bewerfen das zahlende Publikum mit Texten heiteren bis zynischen Charakters. Da sie dabei von illustren Gästen unterstützt werden, ähnelt das alles der fitzoblongshow, weshalb die beiden Herren auch nicht unter Akklimatisierungsschwierigkeiten leiden, sondern sofort in die Vollen gehen werden, was immer das heißen mag. Das musikalische Rahmenprogramm bestreiten „Miss Kitty & the Wild Turkeys“, die irrste Saloonband westlich des Rio Pecos.

Gerhard Henschel, geb. 1962, lebt als freier Autor bei Hamburg. Zuletzt erschienen der Roman „Der Mullah von Bullerbü“ (Hamburg 2000, mit Wiglaf Droste), die Bilanz „Jahrhundert der Obszönität“ (Berlin 2000, mit Eckhard Henscheid), das Poesiealbum „Was wäre dir lieber?“ (Göttingen 2001), das Bilderbuch „Die wirrsten Grafiken der Welt“ (Hamburg 2003), die Romane „Die Liebenden“ (Hamburg 2002), „Kindheitsroman“ (Hamburg 2004) und „Der dreizehnte Beatle“ (Hamburg 2005), die Novelle „Danksagung“ (Göttingen 2005) und der „Gossenreport“ (Berlin 2006).

Rayk Wieland, geb. 1965, lebt als Gelegenheits-Kommunist in Hamburg und erforscht die Rauchentwicklung bei Cigarren gehobener Bauart. Zuletzt besprach er gemeinsam mit F.W. Bernstein und Wiglaf Droste eine CD mit Texten von Peter Hacks („Der Bär auf dem Försterball”, Eulenspiegel Verlag 2004). Buchveröffentlichungen: „Öde Orte. Best of” (mit Jürgen Roth, Reclam Leipzig 2005), „The Neurose von England. Massen, Medien, Mythen nach den Tod von Lady Di” (Konkret Literatur Verlag 1998).


Am Donnerstag, 28. Juni, 20.15 Uhr, laden Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff in die Cumberlandsche Galerie zum heiteren "Sommersonnenwend- und Erntedank" anläßlich der gütlich bewältigten Halbsaison.

Programmpunkte: Führung durch Witzumschlagsstation und Lyrikstallungen, Besichtigung des Prosasilos, Freifahrt mit dem Zweiakter übers Lästerfeld.

Anschließend Performance:

"DAS LEBEN IST EIN HERING AN DER WAND"

von und mit Oblong-Allstar PETER KÖHLER

Dr. phil. Peter Köhler promovierte mit einer Arbeit über Nonsensliteratur, trat dann aber sogleich den Beweis an, daß Theorie und Praxis allen Unkenrufern zum Trotz wunderbar harmonieren können. Connaisseure absurder Shortstories, feingeschliffener Satire und hochkomischer Essayistik beglückt er seit Jahren mit Werken wie "Menschen beschimpfen Tiere", "Geh mir aus der Sonne! Anekdoten über Philosophen und andere Denker" oder "Donnerwetter! Da hab' ich mich umsonst besoffen". Richtig berühmt wurde Peter Köhler im Sommer 2006, als ein in der "tageszeitung" erschienener Scherzartikel über den polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski (Titel: "Polens neue Kartoffel") die deutsch-polnische "Kartoffelkrise", und damit fast den Abbruch der diplomatischen Beziehungen auslöste.

Aber das Spaßmachen ist nur eine Facette seines vielgestaltigen Wirkens. Der Herr Doktor ist u.a. Autor des Standardwerkes "Legendäre Schachpartien. Geniale Spielzüge und spektakuläre Fehler aus 400 Jahren Schachgeschichte", er schrieb kluge Bücher über Lichtenberg, ein "Kleines Handbuch des entbehrlichen Wissens", und veröffentlichte zahlreiche Artikel und Beiträge in Zeitungen (z..B. "die tageszeitung", "Hannoversche Allgemeine Zeitung", "Der Tagespiegel"), Zeitschriften ("Eulenspiegel", "Titanic", "pardon", "Konkret" u.a.), Radio (WDR, NDR, DLF) und Anthologien ("Öde Orte", "'68 und die Folgen", "Alle lieben Fußball" usw.). Peter Köhler, geboren 1957 in Eschwege, lebt und arbeitet in Göttingen.

Ausklang: Bier und Tanz auf der Phrasendreschtenne. Musik: "Mitch Mallet & The Butterbeans".


Donnerstag, 24. Mai 2007, 20 Uhr 15, Cumberlandsche Galerie

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren Fitzoblong Allstars in:

"Magical Mystery Radio Show"

Hallende Schritte, ächzende Dielen, eine verminderte Quinte, ein Schuss, ein Schrei! Jan "Gilda" Kuzminski, Dietrich "Mabuse" zur Nedden, Michael "The Mummy" Quasthoff und Hans "Dr. Strangelove" Gierschik tauchen ab in die versunkene Welt der Kurz- und Langwellen, als das Böse keine Schatten warf, sondern nur schreckliche Stimmen ausstieß, in die dunklen Zeiten als Sex'n'Crime noch unter dem Namen Pulp Fiction firmierten. Mit u.a. Bela Lugosi, H.P. Lovecraft, Orson Welles, Raymond Chandler, Dash Hammett und Edwin de Kuipers Psychobeat-Oper "Dog Days im Kohlenkeller".

Mit dem musikalischen Stargast: Gunnar Deutschmann!


Donnerstag, 26. April 2007, 20 Uhr 15, Cumberlandsche Galerie

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren Fitzoblong Allstars mit Stargast Felicitas Hoppe in:

"Dr. Peitsche kehrt zurück"

Ein Zirkusabend mit trapezartigen Fußnoten

In ihrem jüngst erschienenen Roman "Johanna" tauchte er zum ersten Mal auf: Dr. Peitsche, der ominöse Doktor mit dem seltsamen Hut … Felicitas Hoppe, kürzlich ausgezeichnet mit dem Bremer Literaturpreis, erzählt nicht nur von ihm und Johanna von Orleans, zahlreiche weitere Charaktere werden in der Manege zu Gast sein: Ritter und Pauschalisten, Löwenbändiger und Friseure, Verbrecher und Versager, Fakire und Flötisten sowie drei Kapitäne. Um nur wenige zu nennen.

"Die schönste und intelligenteste Prosa Deutschlands schreibt Felicitas Hoppe." Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 1.10.2006


Oblong-Allstars präsentieren am Donnerstag, 15. März 2007, 20.15 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie:

Die Tillie Dressler Show

Rendezvous im Treppenhaus, Stelldichein der Giganten: Katharine Hepburn und Gertrude Stein verprügeln Johnny Cash, Shel Silverstein ringt mit dem Tod, während Tillie Sourtoe Cocktails für Mick Jagger und Keith Richards mixt, die unangemeldet mit einem Strauß Dead Flowers vor der Tür stehen.

Ein knallbunter Abend voller Songs, Stories und Schnurren mit Jan Kuzminski und ihren musikalischen Gästen aus Hamburg: GRINGOSTAR!

Heiko Schneider
Heiko Schulze
Fritz Busse
Kai Nungesser
Ritchie "Schlimm Jim" Staringer

spielen ihre Melodien auf alten Gitarren. Sie erzählen von zerbeulten Herzen und der Sehnsucht nach dem Horizont. Nenn' es Folk, nenn' es Rock, nenn' es Cosmic Country. Die Oblong Allstars nennen es einfach "ganz große Klasse".
Coming out of nowhere - straight into your heart!


Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren am Donnerstag, 15. Februar 2007, 20.15 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie:

Oblong-Allstar Kay Sokolowsky in "DAS HUMMEL-MASSAKER"

Kay Sokolowsky schreibt Erzählungen, Short Storys und Essays u.a. für die FR, taz und Konkret. Seine skurrilen Geschichten sind in dutzenden Büchern und Anthologien erschienen. Darüber hinaus gilt er als brillianter Filmkritiker und Scorsese-Deuter und erntete verdienten Ruhm mit Standardwerken über Alice Schwarzer ("Who the fuck is Alice?"), Harald Schmidt ("Late Night Solo") und Michael Moore ("Filmemacher, Volksheld, Staatsfeind"). Sein jüngster Coup: Sokolowsky enttarnte Ex-Kanzler Schröder als Androiden ("Schröders Weltfestplatte") und das Glossar "Lügner, Fälscher, Lumpenhunde" (Co-Autor Jürgen Roth) ließ die Holzköpfe der Republik erzittern.

Neben dem Titanen-Kampf gegen das öffentliche Grauen widmet sich Kay Sokolowsky neuerdings dem Schauermärchen für große und kleine Kinder. Nach eingehender Lektüre versichern die Oblongisten: Sokolowskys Grusikals können es locker mit Stephen King aufnehmen.

Im Rahmenprogramm zähmt zur Nedden bellende Hunde und Quasthoff präsentiert 17 dressierte Philosophen.


Januar-Programm 2007, 20.15 Uhr, in der Cumberlandschen Galerie:

“Ein Leben für ein Halleluja“

Songs und Texte von Leonard Cohen mit Jan Kuzminski und Gästen


"Mein Schaffen ist einfach eine Art, die Welt zu regieren. Ich will einfach nur die Welt regieren. Es wäre an der Zeit, dass mal ein Verlierer die Welt regiert".

Songs und Texte of love and hate vom König aller Songwriter, Leonard Cohen, gibt es in der Cumberlandschen Galerie zu hören. Jan Kuzminski und ihre Gäste singen und erzählen von dem großen kanadischen Komponisten, Sänger und Schriftsteller. Dance to the end of love with beautiful losers and other parasites of heaven: ein Leben für ein Halleluja am 25. Januar live im Treppenhaus.


Dezember-Programm

Weihnachts-Oblong am Donnerstag, 21. Dezember 2006, 20.00 Uhr, Ballhof

Die Fitzoblongs Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff backen ihren berühmten Allstar-Jahresendstollen.

Zutaten: 5 gut abgehangene Vortragskünstler, 1 Grammypreisträger, 6 Pfund Gehirnschmalz, 1 Packung Kitschkrümel, 1 Doppelzentner Liedgut, 2 Prosalaibe, 1125g Larmoyanzbutter, 300g bittere Ironie, 375g Süßholz, 2 Tüten lyrische Korinthen, 1 Tüte Bosheit, 1 - 2 Kästen Bier, 750g Wodka, 2 Flaschen Rum, Puderzucker.

Zubereitung: Die Vortragskünstler mit Rum und Wodka befeuchten, Gehirnschmalz und Liedgut in Bier ausbacken. Korinthen und Bosheiten überbrühen, abziehen und reiben. Die Prosalaibe werden in kleine Würfel geschnitten. In einem warmen Zimmer bleibt alles über Nacht stehen.

Am nächsten Tag die bittere Ironie: Restbier und das lauwarme Süßholz verquirlen, mit 3 Teelöffeln Kitschkrümel zu einem mittelfesten Vorteig verarbeiten. Zudecken und gehen lassen bis sich Risse auf der Oberfläche des Vorteiges bilden. Dieser wird mit den weiteren Zutaten vermischt. Zuerst die Vortragskünstler und den Grammypreisträger dazugeben, Liedgut, Prosawürfel und immer wieder handwarmen Wodka nachschütten und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Jetzt Gehirnschmalz, Bosheit und Korinthen beigeben. Den Teig in eine Brotform füllen, die Stollen auf Backpapier oder ein gut gefettetes Blech legen und mit der Larmoyanzbutter einstreichen. Der Ofen sollte schon auf ca. 180 Grad vorgeheizt sein (Gas Stufe 4). Die Backzeit beträgt ca. 90 - 115 Minuten. Zum Finale wird dick der Puderzucker aufgebracht.


Donnerstag, 09. November 2006, 20.15 Uhr in der Cumberlandschen Galerie

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren Oblong-Allstar DANNY DZIUK mit

"Gebet & Revolver"

David Lindley nannte ihn den deutschen Randy Newman, der Berliner Tagesspiegel hält ihn schlicht für einen der "begnadetsten Songwriter" des Landes. Alte Freunde der fitzoblongshow werden das freudig nickend bestätigen. Sie waren dabei, als der Multiinstrumentalist im Künstlerhaus auf einem Barhocker hing, mit charmantem Understatement durch sein Œuvre pflügte und die Herzen der Damen im Dutzend knickte, obwohl er sang: "Ich bin zu alt fürs Showgeschäft, ich bin zu alt für'n Comic-Heft, ich bin zu alt und gar nicht cool, ich bin zu alt und fast so niedlich wie ein Pitbull." Jetzt ist der Mann noch älter geworden, hat den deutschen Kleinkunstpreis in der Tasche und das grandiose neue Album "Gebet und Revolver" im Gepäck: 15 Storytelling-Perlen zwischen Country, Soul´n Roll und Jazz.

Im Vorprogramm: "The Trivial Tricksters" mit Oblong-Covern in Suaheli und Hindi.


Donnerstag, den 26. Oktober 2006, Cumberlandsche Galerie

Jan Kuzminski, Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren die:

Lubitsch-Revue: “Serenaden zu Dritt”

Im Zug nach Paris treffen der Schriftsteller Tom Chambers (Fredric "Didi" March) und sein Freund, der Maler George Curtis (Quasti Cooper) auf Mathias Kohlhiesel (Rainer Piwek), der seine zwei ungleichen Töchter, die hübsche Gretel und die kratzbürstige Liesel (Jan & Jan Verporten) verheiraten will. Man beschließt, sich einen Schlafwagen zu teilen. Einzige Bedingung: Kein Sex, denn Chambers und Curtis sind der russischen Agentin Ninotschka (Jan Garbo) verfallen, was sich aber rasch ändert, als das Gaunerpärchen Lily (Jan Hopkins) und Gaston (Didi Marshall) irrtümlich die Kabine entert, um die stinkreiche junge Mariette Colet (Jan Kuzminski) auszunehmen. Ehe es "Arger im Paradies" gibt, werden alle von Konzentrationslager-Ehrhard (Didi Hallervorden) verhaftet, der eigentlich hinter Screwball-Profi Joe diMaggio (Hans Gierschik) her ist. Was "Blaubarts achte Frau" (Jan Colbert), der "Blusenkönig" (Didi zur Nedden) und ein "Gemischter Frauenchor" (Michaela Quasthoff) damit zu tun haben, wird man ja sehen.

Musikalische Untermalung: Hans Gierschik, Rainer Piwek, Jailhouse Jan & The Jets.


Donnerstag, 21. September 2006, 20.15 Uhr in der Cumberlandschen Galerie

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren Fitzoblong-Allstar Eugen Egner mit

"Geschichten aus der Welt der Menschen"

Wer in Wuppertal geboren wird, kann werden wie Johannes Rau oder wie Eugen Egner. Der eine wollte die Welt verbessern und wurde von Gott mit dem Tod bestraft. Der andere stellt sie schreibend und malend auf den Kopf und gilt als surrealer Großmeister der neuen deutschen Literatur. Durch Egners phantastische Geschichten, Hörspiele und Romane geistern Sägefetischisten, irre Trinker, selbstmordgefährdete Stoffbären, Androiden auf Milchbasis, getaufte Hausschuhe, Katzen mit Blumenmuster, untote Schundautoren und Hausfrauen, die seltenen Haselnußkulten anhängen. Ab und an trifft man auch Typen wie Mozart, der vergessen hat, wie ein Klavier aussieht, und den junge Matisse, der nichts ausser Modelleisenbahnen malen konnte.

Dieses Pandämonium hat Egner nicht nur eine ergebene Fangemeinde, sondern 2003 auch den "Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor" beschehrt. Die Oblongs freuen sich, dass der Taz- und Titanic-Kollege mit ihnen das Podium teilt.


Donnerstag, den 8. Juni 2006, Cumberlandsche Galerie

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren:

SCHIRIS, KEEPER & ANDERE FUSSBALL-PFEIFEN!!!

Ein Kicker-Abend mit Fritz Tietz und Michael Quasthoff

u.a mit der Buchvorstellung des zur Nedden/Quasthoff-Werkes "Pfeifen" über das Wesen des Fußballschiedsrichters. In Vertretung des kurenden Oblongisten Dietrich präsentiert taz-Kolumnist Fritz Tietz ein Best-Off seiner rasend komischen Rasentexte.


Donnerstag, den 24. Mai 2006, Cumberlandsche Galerie

Oblong-Allstars präsentieren:

Magical Mystery Radio Show

Schritte, ächzende Dielen, eine verminderte Quinte, ein Schuss, ein Schrei! Jan "Gilda" Kuzminski, Dietrich "Mabuse" zur Nedden und Michael "The Mummy" Quasthoff tauchen ab in die versunkene Welt der Kurz- und Langwellen, als das Böse keine Schatten warf, sondern nur schreckliche Stimmen hatte, in die dunklen Zeiten als Sex and Crime noch unter dem Namen Pulp Fiction firmierten.

Mit u.a. Bela Lugosi, H.P. Lovecraft, Orson Welles, Raymond Chandler, Dash Hammett und Musik von den "G-Moll Ghostsriders" Dirk Rogon und Hans Gierschik.


Donnerstag, den 9. März 2006, Cumberlandsche Galerie

Oblong-Allstars präsentieren:

Der Junior

Ein Roman aus dem Berlin der 1960er Jahre von Jörg W. Gronius mit Gesang und Krakeel präsentiert von dem Autor sowie der bezaubernden Jan Kuzminski und den bewährten Kräften Michael Quasthoff, Hans Gierschik und Dietrich zur Nedden unter Mitwirkung von John Coltrane, den Stones, Dutschke und Dionysos.

Nach dem Ende der Kindheit kommt auf den Junior Einiges zu. Aus der Kälte und Enge der elterlichen Wohnung mit Zentralheizung, Bad und Balkon heraus sieht er sich konfrontiert mit den drei großen P: Pubertät, Pop, Politik. Was wird er daraus machen? Und nützt das was gegen die beharrliche Empfindung des Fremdseins in der Welt?


Donnerstag, den 17. Dezember 2005, Ballhof 1, Weihnachtsoblong

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff präsentieren die hochmusikalische Krippenrevue: "Eine schöne Bescherung"

Handlung: Die 3 gefallenen Engel Marylin, Minouche und Mona, trampen mit 3 sehr dicken Exil-Königen aus dem Morgenland nach Vegas. Dort verspielen sie alles. Auf dem traurigen Rückmarsch durchs staubige New Mexico übernachten sie im Saloon des hochschwangeren Ökobierbrauerin Maria Stuart. Am Ende wird ein Kind geboren und ein neues Testament gemacht, vorher geht es drunter und drüber.

Mit Jan Kusminski als Maria, Didi "Josef" zur Nedden als "Ex-Zar und Zimmermann", den Oblong Allstars Felicitas Hoppe, Rainer Piwek, Susanne Fischer, Dr. Kay Sokolowsky und vielen Überraschungsgästen.

Headliner ist wie immer Thomas Quasthoff, dem die Oblongs die Rollen Gott, Heiland, Heiliger Geist, General Patton, Geronimo und Peter Frankenfeld versprechen mussten, sonst, so der weltberühmte Bariton, "könnt ihr mich kreuzweise und ich singe in der Skala".

Last but not least glänzt Mike "Minetti" Quasthoff als dummer Esel und liebes - wie lungenkranker Dentist Doc Hollyday.

Ausserdem im Beiprogramm: Die brandneue Doppel-CD der Oblongs, live vorgestellt von "Ted Tannenbaum & The Frozen Foods".

 

... und am Schluss das Beste: Miles Davis, All Blues, Tommy mit dem Spardosen-Terzett. Schauspielhaus Hannover am 26. Mai 2005

Video WMV 7.04 Min 13.3 MB

 

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