Künstlerhaus Hannover, Frontseite
Künstlerhaus Hannover, Hofseite

Die Fitzoblongshow: seit Herbst 2009 zurück an der alten Wirkungsstätte im Künsterhaus Hannover

Vorschau
Rückschau

Dietrich zur Nedden und Michael Quasthoff
laden ein und präsentieren:

Donnerstag, den 4. Februar 2010, um 19 Uhr 30, Literaturetage im Künstlerhaus Hannover in und aus der GALAXIE OBLONG

Stargast Jörg W. Gronius
"Im Reich der Fische"

Eine hypnotisierende Jukebox im Eiscafé der Jugend; tausend muskelbepackte Riesen im Schiffshebewerk Niederfinow; eine Nixe, die es im Baumarkt zu gewinnen gibt; Radu, ein Mann der durch die Häuser geht – Eine kleine Auswahl des traumhaften Stoffs für die 15 aberwitzigen Geschichten voller rätselhafter Wesen und kleiner Bosheiten, die Gronius in seinem neuesten Buch erzählt. Allesamt verlassen den festen Boden der Gewissheiten, treten ein in das phantastische Reich der Fische. Und wie eines der beiden Motti sagt:

"Geschichten werden erzählt, um etwas zu vertreiben.
Im harmlosesten, aber nicht unwichtigsten Falle: die Zeit.
Sonst und schwererwiegend: die Furcht."
Hans Blumenberg

Die Saarbrücker Zeitung befand: "Unerhörte Ereignisse treffen in den Geschichten von Gronius, das ist eines ihrer Grundprinzipien, mit der allergrößten Selbstverständlichkeit ein. Wenn sie ins Surreale abdriften, dann sehr plötzlich und ohne dass dies den Erzählfluss im Geringsten stört... Dafür erweitert es unsere Phantasieraumzonen. Und sorgt für Amüsement."

Wenn und sofern es passt, werden Ausschnitte aus dem Filmepos "Apokalypse 2000" zu erleben sein, ein oblong'sches Lichtspiel biblischen Ausmaßes mit Jörg W. Gronius als Hauptdarsteller und Vortragskünstler.

Jörg W. Gronius, 1952 in Berlin geboren, studierte Theaterwissenschaften und arbeitete als Dramaturg und Regisseur. Gronius schreibt Texte über und für das Theater, vor allem Libretti und Dramen, u.a. zusammen mit Bernd Rauschenbach mehrmals bei Oblong umjubelte Minidramen.

Für die Romantrilogie Ein Stück Malheur (2000), Der Junior (2005) und Plötzlich ging alles ganz schnell (2007) erhielt er den Ben-Witter-Preis. 2002 erschien die Kurzgeschichtensammlung Das Wunder Hannover im Wehrhahn Verlag, 2003 die Gedichtsammlung Beckfeld Vertigo. Jörg W. Gronius lebt seit 2006 in Saarbrücken.

 

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